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Beratung bei der Wahl eines guten Fernglases

Was sich in großer Entfernung abspielt, holen Sie näher heran. Mit einem guten Fernglas können Sie alles beobachten. Möchten Sie Vögel oder den Sternenhimmel beobachten oder eine Theatervorstellung aus nächster Nähe erleben? Für jede Situation ist ein geeignetes Fernglas zu finden. Hier lesen Sie was die Zahlen und technischen Termini bedeuten. Auch erklären wir den Unterschied zwischen einem Dachkantfernglas, Porrofernglas und Monokular. Und wissen Sie, wodurch sich ein wirklich gutes Fernglas auszeichnet? Im Folgenden lesen Sie welches Fernglas am besten zu Ihnen, Ihrer Situation und Ihren Bedürfnissen passt.  

Was bedeuten die Zahlen auf dem Fernglas?

Was bedeuten die getallen Zahlen auf dem Fernglas?

Auf einem Fernglas stehen immer 2 Zahlen, zum Beispiel 10x25. Dies bedeutet, dass das Fernglas eine 10fach Vergrößerung bietet und die Linse einen Durchmesser von 25mm hat. Je höher die erste Zahl, desto mehr das Bild vergrößert wird. Bei der zweiten Zahl gilt, dass eine größere Linse mehr Licht reinlässt, wodurch Sie ein helleres Bild haben.

Übrigens bedeutet es nicht, dass eine höhere Vergrößerungszahl gleich besser ist. Bei einer hohen Vergrößerung hat nämlich schon die geringste Bewegung Folgen. Es wird nämlich nicht nur das sichtbare Bild vergrößert, die Vibrationen (die Sie oft selber verursachen) werden auch vergrößert. Bei einer Vergrößerung höher als 8 ist Ihr Hirn weniger gut in der Lage, die Vibrationen im Bild auszugleichen.

Was bedeuten die technischen Termini bei Ferngläsern?

Was bedeuten die technischen Termini bei Ferngläsern?

Es gibt viele technische Termini bei Ferngläsern. Das ist nicht immer einfach. Um Ihnen auf die Sprünge zu helfen, werden hier die häufigsten Termini erläutert. So sind Sie gut informiert über alle technische Begriffe. Je Terminus lesen Sie, was er bedeutet, wozu er dient und wie Sie die verschiedenen Werte berechnen können.

Die Austrittspupille ist wichtig, wenn Sie das Fernglas im Dunkeln verwenden möchten. Die Dämmerungszahl ist relevant wenn Sie das Fernglas verwenden möchten, wenn es dunkel wird. Möchten Sie wissen, wie hell das Bild ist? Lesen Sie dann mehr über die Lichtstärke. Die Breite des Blickfelds wird mit dem Begriff Sehfeld angedeutet. Auch ist es nützlich, mehr über das reale Sehfeld und scheinbare Sehfeld zu wissen.

Welche Typen von Ferngläsern gibt es?

Welche Typen von Ferngläsern gibt es?

Der Prismentyp des Fernglases ist der wichtigste Unterschied zwischen den verschiedenen Typen von Ferngläsern. Die Frontlinse dreht das Bild um. Das Prisma korrigiert es und sorgt dafür, dass das Bild wieder aufrecht steht. Es gibt 3 Arten von Prismen: Dachkant, Porro und Monokular. Aber was genau ist der Unterschied? Und was sind die Vor- und Nachteile?

Bei einem Dachkantfernglas liegen die Objektive und Prismen hintereinander. Ein Porrofernglas erkennt man an den zueinander versetzten Objektive und Okulare. Porroferngläser sind deshalb breiter. Ein Monokular ist ein Fernglas mit 1 Okular und 1 Objektiv. Sie schauen mit 1 Auge durch das Fernglas. Monokulare sind deshalb um einiges kompakter und leichter als Dachkant- und Porroferngläsern.

 

Was ist ein gutes Fernglas?

Schließlich ist bei der Wahl eines guten Fernglases die Qualität sehr wichtig. Sie hängt von der eingesetzten Beschichtung, dem Material und der Robustheit ab. Die Beschichtung ist hierbei am wichtigsten.

Beschichtungen

Alle modernen Ferngläser sind mit Beschichtungen ausgestattet. Der wichtigste Vorteil dieser Beschichtungen ist eine höhere Lichtdurchlässigkeit – bis zu 50% - und damit ein wesentlich klareres Bild. Insbesondere bei schlechten Lichtverhältnissen wie Nebel, Dämmerung oder Regen ist das Ergebnis sichtbar. Ohne Beschichtung beschlagen die Linsen und das Bild wird nebelig und dunkel. Ferngläser sind mit Beschichtungen ausgestattet, um Blendungen zu verhindern. Zudem sorgen Beschichtungen für eine Kontrasterhöhung und ermöglichen so ein ruhiges Bild und komfortables Beobachten.

Glas und Robustheit

Auch das Glas bestimmt die Qualität des Fernglases. Eine Top-Beschichtung auf einer Glassorte minderer Qualität macht wenig Sinn. Glassorten sind zum Beispiel: Kronglas – wie BK7 und BAK-4- und Flintglas und mit ED-Glas verhindern Sie chromatische Aberrationen.  Zum Schluss ist es wichtig, wie das Fernglas in der Hand liegt. Es ist persons- und situationsabhängig ob Sie eher ein leichtes oder schweres und robustes Fernglas bevorzugen.

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